ZentnersDie Dominanz, mit der unsere 1. Mannschaft den Platz an der Sonne an der Kreisoberliga nicht nur verteidigt sondern vehement ausbaut, ist beeindruckend. Da kommt am gestrigen Dienstagabend der Tabellenfünfte aus Beuerbach an den Wiesweg, der gemeine regionale Fußballfan erwartet ein enges Spiel und dann steht es nach 32 Minuten bereits 5:0 für euphorisierte Gastgeber, die in einer Überlegenheit spielten, die einem fast Angst machte. Die Gründe für den Erfolg sind vielschichtig. Der Trainer Werner Orf ist bekannt dafür, insbesondere mit jungen Spielern gut klar zu kommen. Respekt gegenüber dem Coach ist immer ein guter Nährboden für sportlichen Erfolg. Altmeister Denis Kunz blüht nach seiner "Beförderung" zu Orf's Stellvertreter im Spiel, auf dem Trainingsplatz und in der sozialen Hierarchie der Mannschaft und des Vereins immer weiter auf und lenkt die Dinge auf und neben dem Platz in die richtige Richtung. Der Kader ist derart breit und ausgeglichen, dass es den beiden Trainern immer schwerer fällt, eine Mannschaft zu nominieren. Gestern debütierte der junge Marko Rebic in seinem ersten Pflichtspiel, Victor Robertz ist mittlerweile ebenfalls für Pflichtspiele freigeschaltet und wenn Ausnahmestürmer Yannik Goedel ab Freitag wieder in das Mannschaftstraining einsteigt, wird die Luft richtig dünn. Nicht vergessen wollen wir auch noch Neuzugang Nico Moser, der ab Dezember spielberechtig ist. Der Konkurrenzkampf ist enorm. Wenn alle verletzungsfrei sind, besteht der Kader aus 20 gleichwertigen Spielern. Wir schauen weiter auf die Torschützenliste - dort findet man den ersten Eltviller Pleuger weit abgeschlagen mit 9 Treffern eher auf einem Mittelfeldplatz. Trotzdem hat die Mannschaft mit 58 Toren in 15 Spielen ligaweit die meisten geschossen (und mit 15 die wenigsten bekommen). Was sagt uns das? Alles! Gestern trugen sich beim 7:0 insgesamt 7 verschiedene Torschützen in die Liste ein. Diese Mannschaft ist nicht auszurechnen und auch gegen den Ball läuft es immer besser. Gegentore sind ein Fremdwort geworden, und als wäre das noch nicht genug konnten wir gestern am Wiesweg einen besonderen Gast begrüßen. Robin Zentner gab sich, begleitet von der Mama, die Ehre am Spielfeldrand und bestaunte eine herausragende Leistung seines Bruders Philipp in der Innenverteidigung. Der ganze Verein wünscht Dir Robin in den nächsten Wochen ganz viel Glück bei deinen Aufgaben. Wie würde Ausnahmetrainer Orf sagen: "Aber, vergesse den Spaß nicht". Dem ist nichts hinzuzufügen.