Becht

Nach dem 1:2 unserer 1. Mannschaft gegen Kinzenbach am Wochenende haben sich die Verantwortlichen im Verein und der Cheftrainer zusammengefunden, um die aktuelle sportliche Lage zu beurteilen. Um es klar zu sagen, das ist ein normaler Vorgang und die Leistung in diesem Spiel war auf keinen Fall negativ zu beurteilen. Zwei frühe Gegentore, die rote Karte gegen unseren Torhüter und Vereinslegende David Jung, gepaart mit fehlendem Spielglück, führten im weiteren Verlauf zu der mehr als unglücklichen Niederlage, die allen Verantwortlichen den Abend nicht schöner gestalten sollte.

Thorsten Becht hat danach seinen Rücktritt angeboten, um einen Impuls an die Mannschaft zu setzen und einen Neustart zu ermöglichen. Wir haben schlussendlich diesem Wunsch entsprochen, wohlwissend dass innerhalb der normalen Abläufe in diesem „Geschäft“ nach diesem Trainer und Menschen nichts mehr kommen kann.

Die Verdienste von „Bechti“ sind nicht hoch genug einzuschätzen. Nach dem Aufstieg in die Gruppenliga im Jahr 2018 übernahm er eine Mannschaft im Umbruch, schaffte es die Neuzugänge und das bestehende Mannschaftsgerüst zu einer Einheit zusammenzufügen, so dass der Durchmarsch in die Verbandsliga gelang. Danach spielte unser Team in den abgebrochenen Spielzeiten der zweithöchsten hessischen Spielklasse Vollgasfußball, solange es Corona eben erlaubte. In beiden Jahren kratzte unser Verein am Tor zur Hessenliga und gerade in der Saison 2020/21 standen die Fußballsterne gut, den nächsten Schritt zu tun, was aus bekannten Gründen nicht möglich war. Es reicht an dieser Stelle nicht einfach Danke zu sagen und das geschriebene Wort kann unsere Gedanken hier und heute nicht ausdrücken, aber eines ist klar: Der Name Thorsten Becht wird in der Geschichte dieses Vereins eine gewichtige Rolle spielen und den Delkenheimer Startrainer stellen wir ganz unverblümt in eine Reihe mit Jahrhunderttrainer Franz-Peter-März, der eine ähnliche Geschichte in den 80er Jahren geschrieben hat.

Um einen kompletten Neuanfang zu ermöglichen, endet auch die Zusammenarbeit mit Daniel Dillitz, der im Gespann mit dem Cheftrainer Becht für die sportlichen Geschicke seit Mitte diesen Jahres zuständig war.

Nach einer Sitzung mit dem Mannschaftsrat am gestrigen Abend und vielen Gesprächen seit dem Wochenende, kann der Verein folgende Lösung präsentieren:

Für die Zeit bis zur Winterpause werden wir im „Trainerkonsortium“ Thorsten Lang/Sven Klärner und den Führungsspielern Nico Hernandez/ Marcel Krabler arbeiten. Dazu stoßen weiterhin ins Trainerteam Nico Moser, Marc Lopez und Fußballprofessor Janosch Herbst. Die Torhüter werden nach wie vor von Mario Schieferstein betreut. Die Verantwortlichkeiten werden in den nächsten Wochen und Monaten nach und nach, mit der gebotenen Sorgfalt und Ruhe, an die Trainernovizen Hernandez/Krabler übergeben. Wenn es uns gelingt diesen Transformationsprozess bis zur Winterpause hinzubekommen, wäre es überragend. Jedoch ist klar, dass Nico Hernandez und Marcel Krabler die Zeit bekommen, die sie benötigen werden. Wenn es länger dauert, dauert es eben länger. Alle Beteiligten innerhalb der Trainergruppe und des Mannschaftsrats haben sich gestern (es wurde recht spät) dieses Ziel auf die Fahnen geschrieben.

Die Verantwortlichen des Vereins haben sich bewusst gegen einen einfachen Trainerwechsel entschieden. Der Zeitgeist, den wir seit längerer Zeit im Mannschaftssport (durch alle Altersklassen hinweg) beobachten und auf den wir mit Sorge schauen, dass nämlich ein größer werdender Teil der Protagonisten, die eigenen Bedürfnisse über die Gruppe stellt, sind mit dem heutigen Tage bei der Spvgg in der Mottenkiste abgelegt. Die jungen Burschen, denen wir jetzt Verantwortung übergeben sind Vorbilder, für das was im Mannschaftssport notwendig ist. Über diese Themen, die Erwartungshaltung zu definieren, die Mitglieder an den Verein, aber auch umgekehrt haben dürfen sind weitere Gespräche mit den Spielern und den Eltern in der Jugend notwendig, die sehr zeitnah geführt werden und deren inhaltliche und terminliche Umsetzung am 17.10.2021 im Vorstand beschlossen wurden.

Es zeichnete uns immer aus, dass wir gemeinschaftlich auf und neben dem Platz alles einbrachten, um etwas Größeres zu unterstützen …. den Verein!

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