Ein überschwänglicher Markus Schenk ist nach dem Spiel voll des Lobes über diese fullminante Leistung unseres Teams - mit anderen Worten ein perfekter Sonntag für unseren extrem engagierten Coach, der unter der Woche die eine oder andere Sorgenfalte auf der Stirn trug, was denn nun aus dem heutigen Sonntag so wird.

Ohne den gesperrten Basti Pnischek angetreten, zeigte unsere Mannschaft gleich von der ersten Minute an, wer heute auf unserem von Peter Scheuerling wunderbar in Form gebrachten Kunstrasen, die Hosen an hat und das waren wir. Ohne irgendwelche Chancen des SV Waldsdorf zuzulassen, marschierten unsere Jungs auf und ab und zeigten eine heftig disziplinierte Vorstellung, die für die letzten Spiele und die nächste Saison Hoffnung auf noch mehr macht. Folgerichtig nach der drückenden Überlegenheit der ersten 30 Minuten erzielte Christoph Schäfer die längst verdiente Führung für unsere Spvgg, in der insbesondere unsere jungen Wilden Marlon Klärner und Marco Aumüller abgeklärt und diszipliniert spielten, wie wir selten Jungs in diesem Alter gesehen haben. Marco Aumüller als Innenverteidiger - gelenkt von seinem halblinken Nebenpart -unserem Vereinsidol Hannes Illner - gewann gefühlte 100% seiner Zweikämpfe. Auf der rechten Außenbahn dann die Überraschung schelchthin ... Marlon Klärner der den spiegelverkehrten Wiggerl Kögl gab und dabei eine Mischung aus Ribery für Arme und Kalle del Haye schuf, die alteingesessene Expetern wie unser Maskottchen und ehemaliger Weltklassetorhüter Vaso Kacavenda zu der Aussage trieb:"Der wird besser als sein Vater". Na, das warten wir mal ab und freuen uns sagen zu können, dass auch die zweite Hälfte genauso begann, wie die erste aufhörte ... unser Kapitän Nico Gerhard führte zusammen mit dem Bomber Christoph Bingel die Regie auf dem Platz, die beiden variirten das Spieltempo hervorragend und der Chef - der ewige Gerhard - persönlich markierte dann das 2:0 und sein o. g. Kompagnon das 3:0. Die Gäste verkürzten dann durch einen unberechtigten Elfmeter kurz vor Schluß auf 3:1 und fertig. Bleibt noch zu erwähnen, dass unser Mann fürs Grobe, die Zweikampf- und Spieleröffnungsmaschine, 2. Geschäftsführer und Vereinsheimmanager Hannes Illner ein regulares Kopfballtor, bei dem er kurzzetig dünne Luft atmetete, aberkannt bekommen hat .... das wäre dann aber wirklich nicht zu ertragen gewesen, wenn wir die nächste 45 Jahre die gleiche Geschichte tagein und tagaus hätten uns anhören müssen. Den Göttern sei dank ! Unsere Reserve fährt ebenso einen ungefährdeten Sieg mit 1 : 0 ein. Ein rundum gelungener Sonntag !