Lange Gesichter beim SSV trotz Ausgleich in letzter Minute

 

Unter der Woche mussten die Resis am Donnerstag in Hattenheim antreten. Glücklicherweise konnte Trainer Sammy Rüdiger an diesem Tag auf die zwei Rückkehrer Robby Politino und Marco Scholl aufstellen. Beide wollten eigentlich wechseln, stellten dann aber fest, dass es bei der Spvgg am Allerschönsten ist. Hattenheim legte los wie die Feuerwehr und setzte die Eltviller auf dem mit Schummerlicht ausgeleuchteten Platz mächtig unter Druck. Schnell legte der Hattenheimer Sturm den Eltvillern auch das erste Ei ins Netz. Ein harter Volleyschuß stellte von Torhüter Christoph Thiemig vor unlösbare Probleme. Bob Reuther, der vor dem Gegentreffer bereits eine tausendprozentige Chance ausließ, war es vorbehalten, nach schönem Zuspiel von Daniel Jurka den Ausgleich zu erzielen, mit dem es auch in die Pause ging. Danach war wieder Hattenheim am Zug. Sie spielten die Resis fast an die Wand und konnten folglich auch die erneute Führung erzielen. Die Resis kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte und es schien nur eine Frage der Zeit, ehe der endgültige Knockout in Form eines weiteren Gegentreffers kam. Doch auch diesmal hatten die Resis die richtige Antwort parat. Ecke Sven Klärner und Kopfball Bob Reuther und es hieß 2:2. Weiter ging allerdings auch der Einbahnstraßenfußball aufs Eltviller Gehäuse. Die Abwehr hatte alle Hände voll zu tun und auf einmal schickte Till Kopplow Rückkehrer Marco Scholl auf die Reise, der den Konter zur gücklichen Führung einnetzte. Hattenheim hatte eine tolle Moral und kam in der 90. Minute mit einem tollen Kopfballtor zum Ausgleich und hatte sogar noch Chancen zum Sieg in der Nachspielzeit. Letztlich hielt der Resiriegel jedoch stand und der erste Punktgewinn des Jahres 2011 war perfekt.

 

Fazit: Es gibt sicherlich spielerisch bessere Mannschaften als die Resis, aber kämpferisch ist die Truppe einfach spitze

 

Aufstellung: Thiemig-Klärner-Rüdiger-Kopplow-Reuther-Freudenschuß-Droste-Jurka-Scholl-Jung-Politino – Einwechslung: Tobi „Franz“ Quoika alias „Anaerobinho“