Wie zu erwarten, erhielt die Mannschaft eine kostenlose Lehrstunde von der in allen Belangen überlegenen Wehener Auswahltruppe.  Vor allem in Sachen Zweikampf, Schnelligkeit und Laufbereitschaft lagen Welten zwischen den beiden Teams. Mit geänderter taktischer Grundordnung zu einem 4-4-2 System mit 2 defensiv eingestellten 4er Ketten und zwei schnellen Angreifern, sollten die Wehener mit einem Abwehrpressing auf Distanz gehalten werden. Das hierzu erforderliche permanente ballorienterte Verschieben aller kompakt stehenden Mannschaftsteile klappte in der ersten Halbzeit recht gut, bedenkt man, dass die Eltviller Mannschaft zum ersten Mal dieses System spielte. Rückpässe und Querpässe wurden zugelassen, Steilpässe in die Tiefe sollten unterbunden werden. Allerdings -aufgrund der individuellen Klasse der Wehener- gelang es dem Gegner in der ersten Halbzeit mehrmals mit Einzelaktionen die Abwehrkette zu durchbrechen und drei Mal zum Torerfolg zu kommen. Bester Mann auf dem Platz war Torhüter Ole Hansen, der mit einigen spektakulären Aktionen das Ergebnis bis dahin im Rahmen hielt. Verletzungsbedingte Wechsel in der zweiten Halbzeit und mehrfache Umstellungen innerhalb der Mannschaftsteile, sowie die konditionsbedingte nachlassende Laufbereitschaft zum „Verschieben“ ermöglichte den Wehener weitere Torerfolge. Insgesamt vielleicht 2-3 Tore zu hoch ausgefallener Wehener Pokalsieg, „aber aus diesem Spiel konnte jeder unserer Spieler seine eigenen persönlichen Lehren für die nächsten Spiele ziehen und somit hat auch diese Niederlage ein kleinwenig Positives!“  so die Trainer an diesem Abend.

 

Kader : Ole Hansen, Berkay Sankaya, Nikolai Barth, Joey Whalen, Sandro Pascucci, Leon Biel, Marc Dietz (C), Brandon Fiedler, Timon Müller, Paul Langer, Leon Niesel, Emir Redza, Said Tümtürk, Felix Dickert