Bergfest der Vorbereitung. Eltvilles zweite Mannschaft zeigt gegen den A-Ligisten aus Hallgarten in der zweiten Halbzeit, zu was sie in der kommenden Saison in der Lage zu sein scheint.

 

Erste Halbzeit pfui zweite hui. Bereits nach 10 Minuten stand es 0:2 und man musste Bedenken haben, ob dieser Mittwochabend nicht zu einem reinen Schützenfest der Hallgartener werden würde. Durch das Auskosten der neuen Wechselregelung kam vor allem in der ersten Halbzeit kein wirklicher Spielfluss zu Stande. Eltville hatte große Probleme sich zu finden, hatte oftmals Glück, dass die Gäste ihre Chancen nicht konsequent nutzten und teilweise auch Glück bezüglich manch fragwürdiger Abseitsentscheidung. Auf der anderen Seite kam auch Eltville bereits in der ersten Halbzeit vereinzelt zu Chancen, die aber, wie schon zuletzt gegen den SV Erbach nicht ihren Weg ins Glück fanden. Die logische Konsequenz, wenn man vorne keine Tore schießt und im Defensivbereich zu viele Chancen zulässt war, dass Hallgarten bereits vor Halbzeit auf 0:4 stellen konnte.

Nach der Halbzeit  zeigten die Resis dann aber ein ganz anderes Gesicht. Die taktischen Vorgaben von Trainer Samuel Rüdiger wurden wesentlich besser umgesetzt, sodass man in der Defensive weniger Chancen zuließ, vorne allerding immer noch vereinzelt zu Chancen kam. Hierbei fielen vor allem der Neuzugang Robin Christ und auch der mittlerweile schon Alteingesessene Eltviller Marius Krechel immer wieder positiv auf. Die meisten Offensivaktionen wurden von ihnen vorbereitet, so auch beim Anschlusstreffer zum 1:4. Eine Freistoßflanke von Robin Christ fand seinen Abnehmer in David Jung, der per Kopf einnetzen konnte. Danach verlagerte sich das Spiel zunehmend ins Mittelfeld, sodass es leider zu weniger Torchancen auf beiden Seiten kam. Der Eltviller Torwart Mark Labouvie parierte in den Schlussminuten noch zweimal glänzend, sodass Eltvilles Zweite resümierend zufrieden mit dem Endergebnis von 1:4 sein kann.

Fazit: Wieder eine gute Trainingseinheit für die Resis, die wieder einmal gezeigt hat, dass wenn alle zusammen ein Ziel verfolgen der Kampfgeist und auch der Willen einer Mannschaft geweckt werden kann. Bleibt zu hoffen, dass sich in der Runde auch die Ergebnisse verbessern und man nicht wieder sagt: Gut gespielt, aber trotzdem verloren.