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Um was geht es eigentlich? Heute vor allem um zwei Monumente des Eltviller Fußballs, die diesen Verein tragen, wie wenige und die wir ehren wollen, natürlich aus dem Grund unbestreitbarer Verdienste über Jahre, aber auch für ein unglaubliches Spiel beim VFB Marburg, das wir in Halbzeit 1 schon gewinnen hätten müssen, doch am Ende glücklich sind, das durch eine spiegelverkehrte Kopfballleiter der in der Überschrift zu erahnenden Protagonisten, mit Lattenbande in Minute 93 das 1:1 gelang und das somit die 155 km lange Rückfahrt im Bus in bester Stimmung durchgeführt werden konnte.

Die Chronologie eines Aktiven Tags ist gerade auswärts wenig erbaulich aus der Funktionärs- und Trainerbrille. Anspannung, Stress …. Noch eine Absage von Luca Scholten, der die Grundordnung durcheinanderwirbelt. Haben wir auch nichts vergessen? Ist die geänderte Aufstellung richtig gewählt? Haben wir in der Vorbereitung auch alles richtig gesehen? Spielt der Gegner gleich wie im Hinspiel oder werden wir überrascht? Und am Ende die wichtigste aller Fragen: Hat Edelfan Vaso Kacavenda, der zwei Reihen tiefer im Bus auf sein Handy eindrischt, seinen Rollator auch nicht vergessen? Fragen über Fragen, die einem durch den viel zu vollen Kopf gehen.

Endlich Anpfiff und unsere Mannschaft spielt mit viel Selbstvertrauen und Rückenwind den am Anfang der Saison hochgehandelten VFB an die Wand. Marvin Kauer und Maurice Pinger in schwindelerregender Ballzirkulation kreierten Großchancen im 5 Minuten Takt, die trotz bester Qualität nicht genutzt wurden und die einem im Fußball eben das einhandeln, was in Halbzeit zwei zwangsläufig kommen musste. Nachlassende Eltviller Bemühungen, gepaart mit mehr Glauben der Gastgeber, einem teuren Stellungsfehler und der unumstrittenen Klasse von Marburgs Andreas Schoch, führten über einen Konter zum 1:0. Danach bei aufkommenden Herzstillstand Einwechselung von Marcel Krabler kurz vor Schluss, der mit seiner Ferse zu kämpfen hatte und der sich nur aus Gefälligkeit auf die Bank setze, um die langen Bälle, die in den letzten Minuten ständig in den gegnerischen Sechszehner flogen, irgendwie festzumachen oder zu verlängern. Brechstange sagt man wohl dazu und diese war es dann auch, die den allerletzten Angriff, mit einem langen Schlag von Torhüter Benneth Schröder (der ein ganz starkes Debut feierte) in die Box, einem - wie gemalten - Kopfball von Christopher Bingel an die Unterkante der Latte (war der schon drin oder nicht?) und dem herrlichen Abstauber der Marke „Brasilia“ von Tim Goslar den Erfolg brachte, den sich unsere Mannschaft mehr als verdient hat.

Der Start in die Rückrunde der Verbandsliga damit durchaus gelungen, auch wenn viel mehr drin war, aber auch bestückt mit der mittlerweile verfestigten Erkenntnis, dass es genau diese Spielertypen wie Bingel und Goslar eben braucht, um so ein Ding noch zu drehen.

Tapfer wehrte sich unsere 2. Mannschaft in Walsdorf, spielte ordentlich und verlor trotzdem mit einer Mischung aus Jung und Alt mit 3:0. Erfreulicher dann, dass wenigstens unsere 3. Mannschaft ihr Spiel in Johannisberg mit 3:2 gewinnen konnte. Die Tore erzielten - nach Rückstand - die Altmeister Nico Gerhard (doppelt) und der ewige Max Reichelt. Damit einen der direkten Konkurrenten auf den Aufstieg in Schach gehalten und weiterhin 9 Punkte vornedran. Das müssen wir jetzt irgendwie über die Ziellinie bringen, wobei das auf Grund der personellen Situation nicht leicht werden wird.

Am kommenden Wochenende dann das Heimdebut 2022 in der Verbandsliga gegen die Unbesiegbaren aus Niedernhausen um 15.00 Uhr. Adrenalin pur auf allen Seiten, das Hinspiel schon mit 1:1 hochklassig und beide Teams seitdem stärker geworden. Könnte spektakulärer Derbyfussball auf uns warten. Bis dann!

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